Advertiser in Deutschland müssen keine Quellensteuer für Google und Co. zahlen

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Werbetreibende at Deutschland können aufatmen.

Werbeausgaben bei Facebook, Google und Co.. sollten nach dem Vorschlag vonseiten des Finanzamts mit 15 Prozent versteuert werden, und zwar bis zu sieben Jahre rückwirkend. Diese von Frontal 21 beim ZDF aufgedeckte Forderung hätte für viele kleinere Unternehmen eine finanzielle Katastrophe bedeutet. Denn einerseits hätten sie die Steuerrückzahlungen kaum vorschießen können, andererseits wären die Chancen, die Beträge von Google oder Facebook zurückzuerhalten, annähernd aussichtslos. Der Vorschlag vom Fiskus basiert auf §50a ESTG:

Der bayerische Finanzminister erklärte, dass Unternehmen keine Quellensteuer für Onlinewerbung zahlen müssen.

Konkret ging es um die sogenannte Quellensteuer, die Werbetreibende entrichten sollten — auch rückwirkend. Dabei würden diese dem Finanzamt quasi die Steuern bezahlen, die ein Bereitsteller des Werbenetzwerks, in den entsprechenden Fällen Google, aufgrund der innereuropäischen Geschäftspraktiken diesem schuldig bleibt, sofern aus dem Ausland operiert wird. Die Advertiser sollten sich die steuerlichen Leistungen dann von Google zurückholen; was einem illusorischen Bestreben gleichkommt. Nun gab der bayerische Finanzminister Albert Füracker Entwarnung.
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Beschluss auf Bund-Länder-Ebene: Keine Quellensteuer für Werbetreibende

(1) Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben


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